Magnus Brunner, Mitglied der Kommission für Inneres und Migration, begrüßte die politische Einigung: „Kinder verdienen Schutz, der mit der Welt, in der sie leben, Schritt hält. Diese Richtlinie liefert genau das - modernisierte Vorschriften, die KI-generiertem Missbrauchsmaterial, Deepfakes und sexueller Erpressung direkt entgegenwirken und gleichzeitig sicherstellen, dass die Opfer die Unterstützung und Zeit erhalten, die sie benötigen, um Gerechtigkeit zu erlangen.“ Kommissar Brunner fügte hinzu, dass die Definition des Verbrechens allein nicht ausreiche, sondern auch eine Durchsetzung erfordere und forderte die Mitgesetzgeber zum Handeln auf. „Bis zu 80 Prozent der Ermittlungen zum sexuellen Missbrauch von Kindern beruhen auf Berichten von Online-Diensteanbietern – ohne eine solide langfristige Regelung, die eine solche Meldung erfordert, laufen wir Gefahr, die Opfer im Dunkeln zu lassen.“
- Datum der Veröffentlichung
- 24. Juni 2026
- Autor
- Vertretung in Österreich