Gestützt auf Daten aus 29 Ländern (EU-27, Norwegen und Türkei) zeigt der Bericht, dass Drogen heuer in größerer Vielfalt verfügbar und weiter verbreitet sind – und dass organisierte kriminelle Gruppen immer häufiger auf Gewalt zurückgreifen. Die Europäische Kommission unterstützt die Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung des Drogenhandels mit einer neuen EU-Drogenstrategie und einem neuen Aktionsplan sowie durch neue Vorschriften für die Überwachung und Kontrolle von Drogenausgangsstoffen. Durch die Zusammenarbeit in der Europäischen Hafenallianz und die enge Kooperation mit Partnerländern soll der Drogenhandel weiter zurückgedrängt und an der Quelle bekämpft werden. EU-Innenkommissar Brunner erklärte: „Wir müssen alle Register ziehen, um zu verhindern, dass gefährliche neue Produkte den Markt überschwemmen, und die volle Kraft des Gesetzes nutzen, um illegalen Menschenhändlern ihr Geschäftsmodell zu entziehen. Mit dem EU-Frühwarnsystem erkennen wir frühzeitig neue Trends. Mit unserem Aktionsplan zur Bekämpfung des Drogenhandels geben wir den europäischen Behörden klare Strategien an die Hand – und durch die Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit bauen wir eine globale Front gegen diesen kriminellen Handel auf.“
Europäischer Drogenbericht 2026
Drogenstrategie und neuer Aktionsplan der EU zur Bekämpfung des Drogenhandels
- Datum der Veröffentlichung
- 9. Juni 2026
- Autor
- Vertretung in Österreich