Außenministerin Beate Meinl-Reisinger präsentierte gemeinsam mit Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner und Staatssekretärin Elisabeth Zehetner das Team Austria. Es soll die Brücke zwischen österreichischen Unternehmen und den Projekten im Rahmen des Global Gateway schlagen. Dafür arbeiten das Außenministerium, das Finanz- und das Wirtschaftsministerium, die Oesterreichische Kontrollbank, die Oesterreichische Entwicklungsbank, die Austrian Development Agency und die Wirtschaftskammer zusammen. „Die pragmatische Geopolitik ist zurück, und Europa muss entsprechend reagieren. Nach außen müssen wir stark, strategisch und geeint auftreten und dabei einen klaren Fokus auf das legen, was für Europa wichtig ist: wirtschaftliche Sicherheit, Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit. Genau darum geht es bei ‚Global Gateway‘“, unterstrich Síkela. „Ich begrüße die Gründung von ‚Team Austria‘ sehr und freue mich darauf, gemeinsam mit der österreichischen Regierung an Projekten zu arbeiten, die unsere Investitionen in Partnerländern stärken und gleichzeitig neue Chancen für österreichische Unternehmen eröffnen.“ Meinl-Reisinger betonte: „Machtverhältnisse verschieben sich, Lieferketten werden neu geordnet, alte Gewissheiten gelten nicht mehr. In dieser Weltunordnung suchen viele Länder starke Partner, denen sie vertrauen können. Österreich hat dafür die besten Voraussetzungen: Unsere Unternehmen zählen bei Zukunftstechnologien zu den Besten, von der Wasserkraft bis zur Bahntechnik.“ Am Nachmittag tauschten sich Síkela und EU-Kommissionsexperten mit Vertreter:innen österreichischer Betriebe darüber aus, wie sie sich konkret in Global Gateway einbringen können.
- Datum der Veröffentlichung
- 14. Juli 2026
- Autor
- Vertretung in Österreich