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Presseartikel16 September 2021

EU richtet neue Behörde für die Krisenvorsorge im Gesundheitsbereich ein

Die Europäische Kommission richtet heute die EU-Behörde für die Krisenvorsorge und -reaktion bei gesundheitlichen Notlagen ein (Health Emergency Preparedness and Response Authority, HERA).

Press conference by Margaritis Schinas, Vice-President of the European Commission, Stella Kyriakides and Thierry Breton, European Commissioners, on the launch of the European Health Emergency Preparedness and Response Authority (HERA)

Ziel ist es, Gesundheitskrisen künftig zu verhüten, zu erkennen und rasch darauf reagieren zu können. Bei Eintreten einer Notlage wird die HERA die Entwicklung, Herstellung und Verteilung von Arzneimitteln, Impfstoffen und anderen medizinischen Maßnahmen – wie Handschuhen und Masken – sicherstellen, an denen es in der ersten Zeit der Coronavirus-Pandemie gemangelt hat. Die HERA ist ein zentrales Element der EU-Gesundheitsunion, die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union 2020 angekündigt hat, und wird eine Lücke bei der Krisenvorsorge und -reaktion der EU im Gesundheitsbereich schließen. „Mit der HERA werden wir sicherstellen, dass wir die medizinische Ausrüstung haben, die wirbrauchen, um unsere Bürgerinnen und Bürger vor künftigen Gesundheitsgefahren zu schützen. Die HERA wird außerdem in der Lage sein, schnelle Entscheidungen zur Sicherung der Versorgung zu treffen. Das hatte ich 2020 versprochen, und dieses Versprechen lösen wir nun ein“, sagte die EU-Kommissionspräsidentin.

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Datum der Veröffentlichung
16 September 2021