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Vertretung in Österreich
  • Presseartikel
  • 21. November 2025
  • Vertretung in Österreich
  • Lesedauer: 1 Min

Europa spielt führende Rolle bei der Mobilisierung von 15,5 Milliarden Euro für saubere Energie in Afrika

Eine Kampagne zur Mobilisierung von Investitionen in erneuerbare Energien in Afrika unter der Leitung von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und des südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa hat 15,5 Milliarden Euro gesichert. 

Visit of Ursula von der Leyen, President of the European Commission, to South Africa

Die Europäische Union (EU-Institutionen, Mitgliedstaaten) war mit mehr als 15,1 Milliarden Euro führend bei den Zusagen. Aus Österreich kommen 5 Millionen Euro. „Auf dem afrikanischen Kontinent leben noch immer 600 Millionen Menschen ohne Zugang zu Strom. Das muss sich ändern“, sagte von der Leyen bei der Eröffnung der Geberkonferenz Scaling up renewables in Africa. „Wir müssen dringend in Energie investieren, damit Kinder auch nach Einbruch der Dunkelheit noch ihre Hausaufgaben machen können, damit Familien Lebensmittel frischhalten und Medikamente kühl lagern können, damit die Menschen sich auch nach Einbruch der Dunkelheit sicher fühlen können.“ Zweitens seien Investitionen in Afrika eine Frage der Nachhaltigkeit. „Auf der ganzen Welt ist die Energiewende in vollem Gang. Wir müssen dafür sorgen, dass alle Kontinente die Vorteile nutzen. Im vergangenen Jahr wurden 2 Billionen US-Dollar in saubere Energie investiert, aber nur 2 % davon gingen nach Afrika. Wo es dort doch unglaubliche Möglichkeiten gibt für Solar- und Windenergie, für Geothermie, Wasserkraft und neue emissionsarme Kraftstoffe. Und auch für Investitionen in Netze, Speicher und andere Infrastruktur“, ergänzte die EU-Kommissionspräsidentin.

Pressemitteilung

Rede der Präsidentin

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Datum der Veröffentlichung
21. November 2025
Autor
Vertretung in Österreich