Damit reagiert die EU auf eine Vielzahl neuer Herausforderungen, darunter organisierte Kriminalität und Schmuggel, eine Verschiebung der geopolitischen Handelsdynamik und einen starken Anstieg der Einfuhren von geringwertigem E-Commerce. Hier setzt auch die Aufhebung der Zollbefreiung von Paketen mit einem Wert von weniger als 150 Euro an – und schafft gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen dem elektronischen Handel und dem traditionellen Einzelhandel. EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič begrüßte die Einigung: „Diese Reform, die einer historischen Politik neues Leben einhaucht, ist ein transformativer Schritt hin zu einem einheitlicheren und moderneren Zollsystem in der EU. Indem wir eine zentrale Datenverwaltungsplattform schaffen und eine bessere Koordinierung zwischen den Mitgliedstaaten ermöglichen, statten wir den Zoll mit den Instrumenten und der Governance aus, die erforderlich sind, um unseren Binnenmarkt zu schützen, die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu steigern und unsere wirtschaftliche Sicherheit zu stärken.“
Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 27. März 2026
- Autor
- Vertretung in Österreich