
Zu den wichtigsten Prioritäten zählen Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze. „Europas Unabhängigkeit wird davon abhängen, ob es in einer sich wandelnden Weltwirtschaft wettbewerbsfähig ist“, sagte von der Leyen. Ganz oben auf der To-Do-Liste findet sich demnach die Stärkung des Binnenmarkts. „Wir haben ein volles Programm mit kommenden Initiativen. Von einem ehrgeizigen 28. Regime über die Vollendung der Spar- und Investitionsunion bis hin zu einer ganzen Reihe neuer Omnibusse zur Vereinfachung. Das Gefühl der Dringlichkeit auf unserer Seite könnte stärker nicht sein“, betonte die EU-Kommissionspräsidentin. Zudem will die Kommission die Anstrengungen zur Verringerung von Europas Abhängigkeiten verdoppeln. Eine weitere Richtschnur des Arbeitsprogramms ist „Erschwinglichkeit“, erklärte von der Leyen. Konkret geht es dabei zum Beispiel um Vorhaben für erschwingliche Energie, für leistbaren Wohnraum und für kleine und bezahlbare Autos. Zur Unterstützung der europäischen Landwirte will die Kommission die Vorschriften über unlautere Handelspraktiken in der Lebensmittelkette überprüfen. In den Bereichen Verteidigung und Sicherheit stehen u. a. die europäische Drohnenabwehrinitiative zur Sicherung der Ostflanke und der Schutz der Außengrenzen im Fokus. Weiters gilt es, das Migrations- und Asylpaket zügig umzusetzen. Ehrgeizige politische Maßnahmen müssen durch ehrgeizige Ressourcen untermauert werden. Daher appelliert die Kommission an das Europäische Parlament und den Rat, sich rasch auf den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen zu einigen und die wichtigsten legislativen Prioritäten voranzubringen.
Arbeitsprogramm der Kommission für 2026
Überblicksbericht 2025 über die Vereinfachung
Fragen und Antworten zum Arbeitsprogramm der Kommission für 2026
Fragen und Antworten zum Überblicksbericht 2025
Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 21. Oktober 2025
- Autor
- Vertretung in Österreich