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Vertretung in Österreich

Konflikt im Nahen Osten dämpft EU-Wachstumsprognose

Der durch den Konflikt im Nahen Osten ausgelöste Energieschock treibt die Inflation und drückt folglich auf die Wachstumsprognose für die EU.

  • Presseartikel
  • 21. Mai 2026
  • Vertretung in Österreich
  • Lesedauer: 1 Min

Laut der heute präsentierten Frühjahrsprognose der Europäischen Kommission wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) heuer in der EU um 1,1 %, im Euroraum um 0,9 % und in Österreich um 0,6 % steigen. Im November waren die Ökonom:innen noch von einem Wachstum von 1,4 % für die EU, 1,2 % für den Euroraum und 0,9 % für Österreich ausgegangen. Diese Wachstumsraten sollen nun erst 2027 erreicht werden. Die Inflation dürfte heuer 3,1 % betragen und damit einen ganzen Prozentpunkt höher ausfallen als noch im November prognostiziert worden war. 2027 soll die Teuerung wieder auf 2,4 % sinken. Für den Euroraum werden die Inflationserwartungen auf 3,0 % im Jahr 2026 und auf 2,3 % im Jahr 2027 revidiert, die Zahlen für Österreich sind mit 3,0 % und 2,5 % ähnlich. Als Nettoenergieimporteur ist die Wirtschaft der EU sehr anfällig für den durch den Konflikt im Nahen Osten verursachten Energieschock – der zweite in weniger als fünf Jahren. Die gestiegenen Energiepreise belasten sowohl Haushalte als auch Unternehmen. Gleichzeitig machen sich gerade jetzt die EU-Investitionen in Energieresilienz, die insbesondere infolge des russischen Angriffskriegs getätigt wurden, bezahlt – schließlich wären die Konsequenzen andernfalls noch weitreichender. 

Pressemitteilung

Wachstumsprognosefür Österreich

Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
21. Mai 2026
Autor
Vertretung in Österreich