
Die Einigung sorge für „Gewissheit in unsicheren Zeiten“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach ihrem Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Sie verschaffe Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks Stabilität und Planungssicherheit. Das Abkommen sieht einen einheitlichen Zollsatz von 15 % für die große Mehrheit der EU-Exporte in die USA vor. Der Satz gelte für die meisten Branchen, darunter auch die Automobil- und die Halbleiterindustrie und sei eine klare Obergrenze, betonte die EU-Kommissionspräsidentin. Zudem haben sich die EU und die USA auf einen beidseitigen Null-Zollsatz für eine Reihe von strategischen Produkten verständigt. Dazu zählen Luftfahrzeuge und Flugzeugkomponenten, bestimmte Chemikalien, bestimmte Generika, Halbleiterausrüstung, bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse, natürliche Ressourcen und kritische Rohstoffe. Die EU werde daran arbeiten, diese Liste um zusätzliche Produkte zu erweitern, ergänzte von der Leyen. Im Energiebereich soll die Zusammenarbeit ausgebaut werden. Der verstärkte Kauf von Energieerzeugnissen aus den USA soll dazu beitragen, Bezugsquellen zu diversifizieren und Europas Energieversorgungssicherheit zu erhöhen – auch mit Blick auf den Ersatz von russischem Gas und Erdöl.
Statement von Präsidentin von der Leyen
Statement von EU-Handelskommissar Šefčovič
Video der Pressekonferenz mit EU-Handelskommissar Šefčovič
- Datum der Veröffentlichung
- 28. Juli 2025
- Autor
- Vertretung in Österreich