
„Wir müssen selbst stark sein, wenn wir die Welt um uns herum gestalten wollen. In dieser zunehmend gesetzlosen Welt braucht Europa seine eigenen Machthebel.“ Die Präsidentin ging abermals auf Grönland ein: „Wir stimmen mit unseren amerikanischen Freunden darin überein, dass die Sicherheit der arktischen Region gewährleistet werden muss. In dieser Frage sind wir uns nicht nur einig, wir arbeiten auch zusammen – insbesondere im Rahmen der NATO“, betonte von der Leyen. „Wir teilen die gleiche strategische Einschätzung zur Sicherheit in der Arktis. Und deshalb ist die Drohung von neuen Zöllen aus Sicherheitsgründen schlichtweg falsch. Wenn wir jetzt in eine gefährliche Abwärtsspirale innerhalb des Bündnisses geraten, würde dies eben jene Gegner ermutigen, die wir beide so eindeutig aus unserer strategischen Landschaft fernhalten wollen.“ Mit Blick auf den informellen EU-Gipfel Donnerstagabend ergänzte die Präsidentin: „Später in dieser Woche werden sich die Staats- und Regierungschefs treffen, um unsere Antwort zu diskutieren. Wir stehen an einem Scheideweg. Europa bevorzugt Dialog und Lösungen – aber wir sind uneingeschränkt bereit zu handeln, sollte das nötig sein. Geeint, schnell, entschlossen.“
Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 21. Januar 2026
- Autor
- Vertretung in Österreich