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Vertretung in Österreich

Zugang zu WhatsApp: Europäische Kommission droht Meta mit einstweiligen Maßnahmen

Die Kommission ist zu der vorläufigen Auffassung gekommen, dass Meta gegen die EU-Kartellvorschriften verstoßen hat, indem es KI-Assistenten Dritter vom Zugang zu WhatsApp und von der Interaktion mit Nutzern auf dieser Plattform ausgeschlossen hat. 

  • Presseartikel
  • 9. Februar 2026
  • Vertretung in Österreich
  • Lesedauer: 1 Min
Press point by Teresa Ribera, Executive Vice-President of the European Commission, Wopke Hoekstra and Dan Jørgensen, European Commissioners, on the European Commission's assessment of the National Energy and Climate Plans

Das Verhalten von Meta könnte Wettbewerber daran hindern, in den rasch wachsenden Markt für KI-Assistenten einzutreten oder dort zu expandieren. Die Kommission beabsichtigt daher, einstweilige Maßnahmen zu verhängen, um zu verhindern, dass der Markt schweren Schaden nimmt. Zuvor hat Meta Gelegenheit, sich zu den Vorwürfen der Kommission zu äußern und seine Verteidigungsrechte auszuüben. Exekutiv-Vizepräsidentin Teresa Ribera sagte: „Die KI-Märkte entwickeln sich rasch, weshalb auch wir schnell reagieren müssen. Aus diesem Grund gedenken wir, Meta unverzüglich einstweilige Maßnahmen aufzuerlegen, damit die Wettbewerber weiter Zugang zu WhatsApp haben, während unsere Untersuchung noch läuft. Denn es gilt zu verhindern, dass die neue Politik von Meta den Wettbewerb in Europa unwiederbringlich beeinträchtigt.“

Pressemitteilung

Datum der Veröffentlichung
9. Februar 2026
Autor
Vertretung in Österreich