
„Ich möchte, dass dieser Besuch eine neue Ära einläutet. Premierminister Modi und ich sind uns einig: Es ist an der Zeit für die nächste Stufe der strategischen Partnerschaft zwischen der EU und Indien.” Ein wichtiger Bereich sind Handel und Investitionen. „Heute ist die EU Indiens größter Handelspartner, sowohl vor den USA als auch vor China. Europäische Unternehmen schaffen hier in Indien 8 Millionen Arbeitsplätze. Aber wir könnten noch viel mehr tun, wenn der Marktzugang verbessert und Handelshemmnisse beseitigt werden“, betonte von der Leyen. „Ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien wäre das weltweit größte Abkommen dieser Art. Ich bin mir also bewusst, dass das nicht einfach ist. Aber ich weiß auch, dass Timing und Entschlossenheit zählen und dass diese Partnerschaft für uns beide im richtigen Moment kommt. Aus diesem Grund haben wir uns mit Premierminister Modi darauf geeinigt, die Arbeit zu beschleunigen, damit wir noch in diesem Jahr eine Einigung erreichen.“ Der zweite große Bereich für eine erneuerte Zusammenarbeit sei Sicherheit und Stabilität, ergänzte von der Leyen. Die Kommission will die Möglichkeiten einer künftigen Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaft mit Indien ausloten, nach dem Vorbild der bereits bestehenden Partnerschaften mit Japan und Südkorea.
Presse-Statement mit dem indischen Premier Narendra Modi
Pressemitteilung zum TTC-Meeting und gemeinsames Statement
Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 28. Februar 2025
- Autor
- Vertretung in Österreich