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Vertretung in Österreich
Presseartikel11 November 2021Vertretung in Österreich

Europäische Kommission bessert Wirtschaftsprognose für Österreich nach

Die Europäische Kommission korrigiert die Wachstumsprognose für Österreich nach oben. Sie geht nun von einem Wirtschaftswachstum von 4,4 % im heurigen und 4,9 % im kommenden Jahr aus – gegenüber 3,8 % bzw. 4,5 % im Juli.

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Insgesamt erholt sich die europäische Wirtschaft schneller als erwartet von der pandemiebedingten Rezession. Sowohl in der EU als auch im Euroraum dürfte das Bruttoinlandsprodukt 2021 um 5 % und 2022 um 4,3 %  wachsen. Für 2023 erwarten die EU-Ökonomen für die EU ein Plus von 2,5 % und für den Euroraum von 2,4 %. Für Österreich stehen die Zeichen derzeit auf 1,9 % BIP-Zuwachs. Zwei Faktoren haben einen wesentlichen Einfluss auf diese Aussichten: Erstens wird der weitere Verlauf der COVID-19-Pandemie ausschlaggebend sein. Eine wichtige Rolle spielt zweitens, wie gut die steigende Nachfrage gedeckt werden kann, sprich inwiefern das Angebot Schritt hält. Exekutiv-Vizepräsident Valdis Dombrovskis sagte: „Unsere Maßnahmen zur Abfederung des Pandemieschocks und zur Beschleunigung der Impfungen in der gesamten EU haben eindeutig zu diesem Erfolg beigetragen. Wir sollten uns aber nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, denn wir haben das Virus noch nicht vollständig im Griff, sodass noch einige Unsicherheiten und Risiken bestehen. Nicht zuletzt müssen wir die Engpässe in den Lieferketten sowie die steigenden Energiepreise angehen, von denen viele Haushalte und Unternehmen in ganz Europa betroffen sein werden.“

Pressemitteilung
Herbstprognose 2021
Wirtschaftsprognose für Österreich

Video von der Pressekonferenz mit EU-Wirtschaftskommissar  Gentiloni

Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
11 November 2021
Autor
Vertretung in Österreich