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Vertretung in Österreich
Presseartikel23 Februar 2022Vertretung in Österreich

Europäische Kommission setzt Maßnahmen für eine faire und innovative Datenwirtschaft

Wer soll die in der Wirtschaft erzeugten Daten nutzen dürfen und Zugriff darauf haben? Eine Antwort auf diese dringliche Frage gibt die Europäische Kommission mit dem vorgeschlagenen Datengesetz. 

Exekutiv-Vizepräsidentin Margrethe Vestager sagte: „Wir wollen den Konsumentinnen und Konsumenten und den Unternehmen noch mehr Mitspracherecht darüber einräumen, was mit ihren Daten geschehen darf, indem klargestellt wird, wer zu welchen Bedingungen Zugang zu den Daten hat. Dies ist ein zentraler Digitalgrundsatz, der zur Schaffung einer robusten und fairen datengesteuerten Wirtschaft beitragen und Leitsatz für den digitalen Wandel bis 2030 sein wird.“ Daten zeichnen sich ebenso wie Musikaufnahmen, Straßenbeleuchtung oder eine malerische Aussicht durch Nicht-Rivalität aus, was bedeutet, dass viele Menschen gleichzeitig Zugang dazu haben und sie immer wieder „konsumiert“ werden können. Die Datenmenge steigt kontinuierlich: 2018 wurden 33 Zettabyte erzeugt und 2025 werden es voraussichtlich schon 175 Zettabyte sein. Ihr Potenzial wird nicht ausgeschöpft, denn 80 % der Industriedaten werden nie genutzt. Das Datengesetz geht die rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Hindernisse an, die der Datennutzung im Wege stehen. Mit den neuen Vorschriften stehen mehr Daten zur Weiterverwendung bereit – mit positiven Folgen für das EU-Bruttoinlandsprodukt (BIP). Schätzungen zufolge dürfte es bis 2028 voraussichtlich um zusätzliche 270 Milliarden Euro steigen.

Pressemitteilung
Datengesetz – Fragen und Antworten

Datengesetz – Factsheet

Datengesetz – Verordnungsvorschlag

Video der Pressekonferenz

Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
23 Februar 2022
Autor
Vertretung in Österreich