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Vertretung in Österreich

Hahn bei Festakt im österreichischen Parlament: Europa ist unsere gemeinsame Zukunftsversicherung

EU-Kommissar Johannes Hahn hat heute bei einem Festakt im österreichischen Parlament die Europarede im Vorfeld des Europatages am 9. Mai gehalten. 

  • Presseartikel
  • 6. Mai 2024
  • Vertretung in Österreich
  • Lesedauer: 2 Min
Festakt zum Europatag
Credit Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich/APA-Fotoservice/Martin Lusser Fotograf/in: Martin Lusser

Es geht darum die Globalisierung mitzugestalten, statt sich ihr defensiv zu ergeben“, sagte Hahn mit Blick auf die notwendige Stärkung der globalen Rolle Europas. „Wir müssen in die Wettbewerbsfähigkeit Europas investieren und uns engagieren. Und wir müssen uns den Sicherheitsfragen aus der Perspektive Europas widmen.“ Hahn betonte, dass die Gestaltung Europas das Werk jedes Einzelnen und jeder Einzelnen ist. „Die Welt ist im Umbruch. Das führt zu Irritationen, die Menschen haben eine gewisse Reformmüdigkeit, was ich persönlich nachvollziehen kann. Es wäre aber fatal, sich einfachen Losungen hinzugeben, statt echte Lösungen zu suchen.” Europa mag nicht perfekt sein, räumte Hahn ein. „Aber entscheidend ist: Es ist unsere gemeinsame Zukunftsversicherung. Es gilt diese zu hegen, zu pflegen, weiterzuentwickeln und sich zu engagieren. Und darum bitte ich Sie und insbesondere die jungen Menschen: Nutzen Sie Ihr Wahlrecht, gehen Sie hin. Ich weiß, vieles wird in den sozialen Medien diskutiert, aber die demokratische Abstimmung findet immer noch hauptsächlich physisch in den Wahlzellen statt“, appellierte Hahn an das Publikum und insbesondere an die mehr als 120 Schülerinnen und Schüler, die bei dem Festakt „Europa macht stark“ dabei waren. Zu der Veranstaltung hatten Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und EU-Kommissionsvertreter Wolfgang Bogensberger geladen. Auch Bundeskanzler Karl Nehammer wandte sich an die Festgäste und erinnerte unter anderem an den erfolgreichen Abschluss der EU-Beitrittsverhandlungen vor 30 Jahren. Obwohl es nicht wenige gegeben hätte, die Angst vor der Veränderung hatten, habe sich gezeigt, dass die Vorteile der EU überwältigend seien: „Sie lassen sich monetär und faktisch festhalten: 1,2 Millionen Arbeitsplätze sind dazugekommen, jeder zweite Arbeitsplatz in Österreich hängt an der Exportwirtschaft. Ein gemeinsamer Markt ermöglicht den Export und Verhandlungen mit den großen und mächtigen Konkurrenten auf der Welt", betonte Nehammer. Die Wertegemeinschaft ermögliche es auch, Probleme gemeinsam zu diskutieren und zu lösen. Durch die Krisen und vielfältigen Herausforderungen der letzten Jahre gebe es nun eine neue Atmosphäre der Zusammenarbeit, in der durch Allianzen Kompromisse geschlossen würden.

Rede des EU-Kommissars auf ORF III

Ganzer Festakt auf ORF III

Datum der Veröffentlichung
6. Mai 2024
Autor
Vertretung in Österreich