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Vertretung in Österreich
Presseartikel4. Mai 2022Vertretung in Österreich

Wiener, Burgenländer und Vorarlberger sehen EU-Mitgliedschaft am positivsten

In Wien, dem Burgenland und in Vorarlberg können die Menschen der EU-Mitgliedschaft am meisten abgewinnen.

Umfragen zur Zukunft der EU
Gruppe
Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich/APA-Fotoservice/Rastegar

Gemäß den Umfragen, welche die Europäische Kommission und die Österreichische Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) begleitend zu ihrer klimafreundlichen EU-Zukunftstour durchgeführt haben, bemerken 56 % der Menschen in Wien vor allem Positives von der EU-Mitgliedschaft, im Burgenland sind es 47 % und in Vorarlberg 46 %. Seit 9. Mai 2021 sind EU-Botschafter Martin Selmayr und ÖGfE-Generalsekretär Paul Schmidt mit dem Rad und der Bahn in allen österreichischen Bundesländern unterwegs, um mit den Menschen über die Zukunft Europas zu sprechen. Nach 2000 Radkilometern und rund 700 Gesprächen haben sie 50 österreichische Wünsche an die Zukunft der EU gesammelt. „Unsere EU-Zukunftstour hat einmal mehr bewiesen, wie wichtig es ist, vor Ort über Europa zu diskutieren und auch zu zeigen, was europäische Politik vor Ort bewirkt. EU-Förderungen sind allzu oft inkognito. Dabei ist es essentiell, dass die Menschen sehen, was die EU für sie tut, um sich ein faires Bild vom Nutzen der Mitgliedschaft zu machen. Wo EU-Mittel drinstecken, muss auch EU draufstehen“, sagt Selmayr heute bei einem Pressegespräch in Wien. „Gleichzeitig wird dieser Tage aber auch mehr denn je deutlich, dass sich der Wert der EU-Mitgliedschaft nicht in Euro bemessen lässt. Die Europäische Union steht seit Jahrzehnten für Frieden. Das ist unbezahlbar.“ Angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine stehe der heurige Europatag am 9. Mai ganz besonders im Zeichen der Gründungsidee der Europäischen Union: dem friedlichen Miteinander auf dem europäischen Kontinent. „Die Menschen in der Ukraine kämpfen für unsere europäische Werte. Wir müssen alles tun, um sie zu unterstützen.“ Laut Schmidt zeigen die vielen Gespräche und Umfragen in allen österreichischen Bundesländern, „dass einem Gutteil der Menschen vom Bodensee bis zum Neusiedler See europäische Entwicklungen alles andere als egal sind und auch das Interesse an der Debatte über die Zukunft Europas durchaus ausgeprägt ist“. Nach den Erfahrungen auf der Tour überrasche es daher nicht, dass Österreich bei der Beteiligung an der Online-Plattform zur Zukunft Europas in Relation zur Bevölkerung letztlich an guter 6. Stelle liege.

Pressemitteilung

Umfrageergebnisse

Einzelheiten

Datum der Veröffentlichung
4. Mai 2022
Autor
Vertretung in Österreich